Nachruf vom 23.02.2021

Mit bedauern erreichte uns die Nachricht vom plötzlichen und unerwarteten Ableben unseres gern gesehenen Richterkollegen, dem ehemaligen Präsidenten des Französischen Clubs für Leonbergerhunde

DENIS VERNON.

Mit seinem bekannten Schmunzeln war er ein regelmäßiger und gern gesehener, immer fairer Gastrichter in Leonberg, auch seine stets kompetenten Beiträge in der Union sowie sein allgemeines Wirken für den Erhalt der Rasse, macht ihn unvergesslich.

Unsere aufrichtige Anteilnahme gilt seinen Hinterbliebenen.

Vorstand DCLH

Update der LPN Forschungen aus Bern

Seit Anfang November steht sowohl in Bern als auch über Laboklin ein neuer Gentest (LPPN3) zur Verfügung.

LPPN3 D/D Hunde erkranken in jungem Alter (ca 3-3,5 Jahre) an einer meist schweren Form der Kehlkopflähmung.

Durch die nun vorhandenen Gentests auf LPN1, LPN2, LPPN3 und LEMP erklären sich knapp 50% der Polyneuropathieformen.

LPPN3 Trägertiere (D/N), können und sollen in der Zucht verbleiben, Anpaarungen aber nur mit LPPN3 N/N Partnern.

Von Hunden, deren Blut bereits in Bern lagert, können die Ergebnisse über
eine Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! unter Angabe der LB
Nummer abgerufen werden. Weitere Infos HIER
Achtung neue Kontonummer:
IBAN CH93 0900 0000 1501 5453 1
BIC POFICHBEXXX

 

Ebenfalls kann der Test über Laboklin gemacht / vom Tierarzt abgerufen werden, bitte dafür das vorliegende Genetikformular benutzen unter der Probennummer 8685 (bei bereits eingelagerten Proben bitte Befundnummer mit angeben) Preis 44,85 Euro. Formular hier

Der Vorstand und der Zuchtausschuss haben aufgrund der Dringlichkeit
beschlossen, den LPPN3 Test ab dem 01.03.2021 vorläufig verpflichtend zu
machen. Es wird empfohlen auch vorher schon möglichst viele Hunde zu
testen, so dass zumindest ein Zuchtpartner LPPN3 NN ist. Bei frei
gestesten Elterntieren greift der Abstammungsnachweis!


Informationen für die Mitglieder

Der Vorstand DCLH sowie der Vorstand der Landesgruppe Baden -Württemberg trafen sich im Anschluss der erweiterten Vorstandssitzung, um die Missverständnisse der vergangenen Jahre endgültig zu klären und zu beseitigen.

Diskussionsgrundlage waren die Nutzung und Kosten des Clubheimes/des Clubgeländes sowie die Steuerpflicht der Landesgruppe.

Den Erbpachtzins sowie die Grundsteuer für das Clubgelände/Clubheim übernimmt in Zukunft der DCLH e.V. Auf eine Pachtgebühr wird seitens des DCLH e.V. verzichtet. Die laufenden Kosten, wie Gas, Wasser, Strom, usw., übernimmt die LG BaWü.

Es wurde festgelegt, dass der vom DCLH beauftragte Steuerberater, der weiterhin für die Steuererklärung des gesamten Clubs verantwortlich ist, keine gesonderte Gewinnermittlung der Landesgruppen ausweist und somit keine zusätzlichen Kosten für die einzelnen Landesgruppen entstehen.

Zur Zufriedenheit aller Beteiligten konnten die Probleme beseitigt werden. Beide Seiten versichern ihren gegenseitigen Respekt und höflichen Umgangston.

Der Blick geht in die Zukunft, Traditionen rund um unser Clubleben haben Priorität und werden fortgeführt.

 

Im Namen des Vorstands

Wolfgang Mayer
Präsident DCLH e. V

Nachruf auf Roland Ogorzelski

„Abmeldung vom Clubgeschehen eines wunderbaren Menschen und Freundes“ so erreichte uns eine Nachricht und treffender hätte man es nicht sagen können:

Der Deutsche Club für Leonbergerhunde trauert um
Roland Ogorzelski
der am 28.9.2020 im Alter von 79 Jahren verstorben ist.

Der Verein verliert in ihm ein langjähriges und engagiertes Mitglied in Diensten des Clubs. Aufgrund seines Engagements wurde ihm in 1987 die Ehrennadel in Gold verliehen. Den meisten von uns wird er wohl als Richter unserer wunderbaren Rasse in Erinnerung bleiben. Richten, im Sinne von bewerten, die positiven Eigenschaften eines jeden Hundes aufzuzeigen, den er beurteilte, zeichnete sein Handeln aus.

Wir werden seiner stets in Ehren gedenken.

Seiner Ehefrau und seinen Angehörigen sprechen wir unsere Anteilnahme aus.

Deutscher Club für Leonbergerhunde e.V.

Die Vorstandschaft DCLH

Änderung beim Zuchtbuchamt

Frau Andrea Paßen führt ab sofort das Zuchtbuchamt des DCLH kommissarisch
da Frau Holsten mit sofortiger Wirkung von allen Ämtern zurück getreten ist.

Schicken Sie bitte die Unterlagen, die das Zuchtbuchamt betreffen an :

Andrea Paßen
Nieper Straße 76
47506 Neukirchen-Vluyn

Fon: 02845 - 2979963
Mobil: 0163-2890498
e-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Der Vorstand DCLH bedankt sich bei Frau Paßen für die spontane Hilfsbereitschaft dieses anspruchsvolle Amt zu übernehmen.

Körungen 2020

Die Körung Bremen kann leider aufgrund der aktuellen Lage nicht stattfinden, jedoch hoffen wir, dass die nachfolgenden Körungen ab der Körung in Thüringen wieder stattfinden können.

Änderungen zunächst gültig bis 31.12.2020 :

  1.  Körungen die 2020 ablaufen verlängern sich um ein Jahr
  2. Es reichen 2 Ausstellungsbewertungen mit SG / V, ersatzweise kann auch eine JHB ohne zuchtausschließende Fehler eine Austellungsbewertung ersetzen
  3. Liegt nur ein Ergebnis vor, kann die Körung gemeldet werden, ist aber erst nach Nachreichen eines weiteren SG / V gültig.
  4. Die Teilnehmerzahl ist pro Tag auf 15 zu begrenzen, ohne zusätzliche Begleitpersonen,auf die große Gruppe kann verzichtet werden, ansonsten ist die Körung wie in der Körordnung beschrieben durchzuführen.

Je nach Anordnung der Bundesregierung bzw. der Länder ist Mundschutzpflicht Vorschrift und die notwenigen Mindestabstände für Personen sind einzuhalten. Für die Durchsetzung der Vorschriften ist die ausrichtende Landesgruppe verantwortlich.

SARS-CoV-2

Ein Virus beeinträchtigt unser aller Freiheit gewohntes Denken in ungeahnter Weise!

Zur Verinnerlichung noch einmal die Veröffentlichung über die Besprechung der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder, auszugsweise,die uns alle angeht:

„Die rasante Verbreitung des Coronavirus (SARS-CoV-2) in den vergangenen Tagen in Deutschland ist besorgniserregend. Wir müssen alles dafür tun, um einen unkontrollierten Anstieg der Fallzahlen zu verhindern und unser Gesundheitssystem leistungsfähig zu halten. Dafür ist die Reduzierung von Kontakten entscheidend.

„Die Bürgerinnen und Bürger werden angehalten, die Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren.“

Unter diesem Aspekt sollte jeder Züchter gewissenhaft abwägen, ob er einen Deckakt, eine Welpenaufzucht, eine Welpenabgabe in dieser Zeit, die doch sehr von gravierenden Einschränkungen unserer Lebensweise geprägt ist,verantworten kann.

Deckakt, Welpenaufzucht und Welpenabgabe bringen im Allgemeinen sehr viele zwischenmenschliche Kontakte mit sich, die es derzeit doch zu vermeiden gilt Bei eigener Erkrankung oder Quarantäne ist die Versorgung der erwachsenen Hunde und insbesondere der Welpen/Mutterhündin nur schwerlich möglich. Gleiches gilt, sollte der vertraute/diensthabende Tierarzt nicht verfügbar sein. Die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie sind derzeit nicht absehbar, wodurch leider auch das Hobby Hund betroffen sein wird und dieAnschaffung eines neuen Welpen mehr als sonst überdacht werden wird. Welpen, die aufgrund nicht erlaubter Abgabemöglichkeiten bei Ausgangssperren oder aufgrund fehlender seriöser Nachfrage beim Züchter verbleiben müssen, kosten. Geld, Zeit und Nerven! Weitere Impfungen werden fällig,Wurmkuren und Futter. Die Möglichkeiten adäquater Sozialisation sind aufgrund der Kontaktbegrenzungen ebenfalls drastisch eingeschränkt.

Verantwortungsvolles Handeln ist gefordert von uns allen für unsere Gesellschaft und für uns selbst, damit wir einer unserer wichtigsten Aufgaben gerecht werden können:

- die immerwährende Fürsorge für unsere Hunde -

Dem sind wir verpflichtet.

In diesem Sinn „Bleiben Sie gesund!“

Ihr Vorstand DCLH

Hinweis für die neue LPN1, LPN2 und LEMP Regelung

Wie auf der JHV beschloßen, müssen in Zukunft für die Zucht vorgesehenen Hunde LPN1,2 und LEMP frei getesteter Elterntiere KEINEN EIGENEN Test mehr vorweisen. Hunde bei denen ein Elternteil LPN1 oder LEMP Träger ist, müssen nach wie vor in DIESEM Punkt einen EIGENEN Test vorlegen.

Die DNA allein ist nicht beweisend für die Richtigkeit der vorliegenden Abstammung, daher muss anstelle des LPN/LEMP Testes ein Abstammungsnachweis vorliegen. Dazu müssen die DNA Profile beider Eltern sowie die DNA des Nachkommens zu einem zertifizierten Labor geschickt und ausgewertet werden.

Die „LeoZeit“ März 2019 ist fertig gestellt

Der Versand erfolgt nunmehr als „Postvertriebsstück“, d.h. ohne Kuvert und mit Adress-Aufkleber im Laufe der nächsten Woche.

Durch diese Maßnahme können die Versandkosten erheblich reduziert und das vorgesehene Budget „LeoZeit“ 2019 eingehalten werden.

Bitte melden Sie sich bei Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! per Email falls Sie bis spätestens 12. KW die Zeitschrift nicht erhalten haben.

Neue Verordnung: Tollwutschutzimpfpflicht für Hundewelpen ab sofort auch im privaten Reiseverkehr

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Sehr geehrte Damen und Herren,

in der EU gelten ab den 29.12.2014 teilweise neue Bestimmungen für das Reisen mit Heimtieren. Wir hatten auf unserer Website (http://www.vdh.de) bereits darüber berichtet. Ab sofort dürfen Hundewelpen nur noch nach Deutschland gebracht werden, wenn sie einen dokumentierten Impf- schutz gegen Tollwut haben. Bisher musste der Nachweis über eine wirksame Tollwutschutzim- pfung nur für Hundewelpen vorliegen, die zur Handelszwecken transportiert wurden. Privatper- sonen, die Welpen transportierten, mussten lediglich plausibel darlegen können, dass ein Welpe keinen Kontakt zu potentiell tollwutinfizierten Tieren hatte.

Mit der neuen Verordnung gilt nunmehr für private Transporte dieselbe Regelung wie für gewerb- liche Transporte. Die Kontrollbehörden hoffen durch diese neuen Bestimmungen wirksamere Möglichkeiten im Kampf gegen den illegalen Welpenhandel zu erhalten.

In der Vergangenheit hatten sich skrupellose Hundehändler oftmals die erleichterten Bedingungen des privaten Reiseverkehrs zu Nutze gemacht, indem sie Handelstiere bewusst falsch als privat verbrachte Tiere deklarierten.

Die EU-Verordnung sieht zwar weiterhin Ausnahmen von diesem Grundsatz für privatverbrachte Tiere vor, überlässt es aber den Mitgliedsstaaten zu entscheiden, ob sie von dieser Ausnahmemög- lichkeit Gebrauch machen. In den letzten Wochen gab es unterschiedlichste Auffassungen, was die Rechtslage in Deutschland betraf. Zum Teil wurde verbreitet, dass eine Ausnahme auch weiterhin bestünde. Wir haben daraufhin beim Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft nach- gefragt und die Auskunft erhalten, dass Deutschland keinen Gebrauch von dieser Ausnahmemög- lichkeit mehr macht, auch nicht für Privatpersonen!

Daher gilt jetzt auch für das private Verbringen von Welpen nach Deutschland und für das Reisen, dass das Vorliegen einer gültigen Tollwutschutzimpfung nachgewiesen werden muss. Zum Zeit- punkt der Impfung müssen die Welpen mindestens 12 Wochen alt sein, der Impfschutz wird 21 Tage nach dem Impftermin wirksam. Erst danach dürfen Hundewelpen (nach der 15. Lebenswo- che) nach Deutschland transportiert werden.

In wie weit andere EU-Staaten Ausnahmen von dieser Regelung für die Einfuhr von Welpen vor- sehen, ist vor der Einreise oder der Einfuhr bei den zuständigen Behörden zu erfragen. Uns liegen hierzu noch keine ausreichenden Informationen vor, zumal in einigen Ländern der Entscheidungs- prozess, ob solche Ausnahmen vorgesehen werden sollen, noch nicht abgeschlossen ist.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Jörg Bartscherer

Geschäftsführer

Justiziar

Bankverbindungen - DCLH e.V.

Dt. Club für Leonberger Hunde e.V.

Konto 100645761, BLZ 74250000

Sparkasse Niederbayern-Mitte

IBAN: De03 7425 0000 0100 6457 61

SWIFT-BIC: BYLADEM1SRG

bzw.

Dt. Club für Leonberger Hunde e.V.

Konto 8613918, BLZ 60350130

Kreissparkasse Böblingen

IBAN: De93 6035 0130 0008 6139 18

SWIFT-BIC: BBKRDE6B

Neue Öffnungszeiten der Ausstellungen in Dortmund, Hannover und Leipzig & Umstellung auf Online-Katalog

An die
Vorsitzenden der
VDH-Mitgliedsvereine
(sonderschaudurchfiihrende Vereine in Dortmund, Hannover und Leipzig)

Kop/Lo 13. Februar 2019

Neue Öffnungszeiten der Ausstellungen in Dortmund, Hannover und Leipzig & Umstellung auf Online-Katalog

Sehr geehrte Damen und Herren,

der VDH-Vorstand hat entschieden, die Öffnungs- und Bewertungszeiten für die Ausstellungen in Dortmund, Hannover und Leipzig zu ändern:

  • Einlass der Hunde: ab 8.30 Uhr
  • Bewertung der Hunde: ab 10.00 Uhr
  • Öffnungszeiten für die Besucher: 10.00-19.00 Uhr

Die Entscheidung erfolgte aus mehreren Gründen: Zum einen möchten wir so die Anfahrtssituation für die Aussteller und das Ringpersonal bzw. der Zuchtrichter entspannen. Zum anderen harmoni­sieren wir die Besucher- und die Bewertungszeiten. Die Besucher der Messe kommen in der Regel nicht vor 10.00 Uhr in die Halle, zu diesem Zeitpunkt sind jedoch bereits zahlreiche Rassen bewer­tet oder befinden sich in der Schlussphase der Bewertung. Die Verschiebung der Öffnungszeiten auf 10.00 Uhr erhöht somit die Attraktivität für die Besucher, die viele Rassehunde sehen und Kon­takte zu Züchtern knüpfen wollen.

Ferner wurde in der letzten Vorstandssitzung der Beschluss gefasst, künftig bei den o.g. Ausstel­lungen auf gedruckte Fassungen der Kataloge zu verzichten. Seit der Einführung der Online-Kataloge haben nur noch 12-14 % der Aussteller die gedruckte Fassung gekauft. Aus Kosten- und Umweltschutzgründen verzichten wir daher ab sofort auf einen Katalogdruck und bieten die kosten­lose Katalog-App sowie den pdf-Download des Katalogs an.

Wir hoffen, dass diese Entscheidungen auf Ihre Zustimmung stoßen. Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Leif Kopernik

Hauptgeschäftsführer

Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) e.V. • Westfalendamm 174 • 44141 Dortmund
Telefon +49 (0) 231 565 00-0 • Telefax +49 (0) 231 592 440 •
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RUNDSCHREIBEN 3/2019